Erfolgreich am Markt:

codia und mga bauen ein neues Bürogebäude in Meppen

14.04.2020

codia Software GmbH und mg architekturgesellschaft mbh bauen ein gemeinsames Bürogebäude

Erst im Sommer 2018 hat das codia-Team das neue Bürogebäude in der Edisonstraße am Hauptsitz in Meppen bezogen. Nun soll ein weiteres Gebäude errichtet werden: Ab sofort rollen die Bagger auf dem abgesteckten Grundstück und läuten so den Baubeginn des gemeinsamen Bürogebäudes der mg architekturgesellschaft mbh und der codia Software GmbH ein.

Damals wie heute liegt der Grund für eine Erweiterung der codia-Büroräume in Meppen auf der Hand: Ein stark wachsender Bedarf an digitalen Prozessen und die damit verbundenen, stetig steigenden Anforderungen. Um diese bewältigen und um sich als Unternehmen weiterentwickeln zu können, bedarf es noch mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – und noch mehr Raum für Innovation sowie kreatives Handeln.

Dies wird derzeit an der Nödiker Straße in Meppen, direkt gegenüber der bisherigen codia-Gebäude, realisiert. Um die visuelle Verbindung zwischen den drei codia-Büros auf den ersten Blick herstellen zu können, wurde die Architektur der Bestandsbauten von der mga auch beim Neubau berücksichtigt. Inzwischen kann von einem codia-Campus gesprochen werden.

Die mg architekturgesellschaft mbh, bestehend aus 11 Mitarbeitern, entwickelt sich seit Jahren kontinuierlich weiter und bearbeitet neben neuen Themenspektren vor allem auch immer größere Projekte. Im Deichort stößt das stark wachsende Unternehmen bereits jetzt an die räumlichen Grenzen, daher wurde innerhalb der ersten Planungsgespräche der Entschluss gefasst, das neue Objekt in der Nödiker Straße gemeinsam mit der codia zu beziehen.

Genügend Raum in effizienter Bauweise

Das Objekt in Massivbauweise weist eine Nutzungsfläche von ca. 1.600 m² vom Erdgeschoss bis zum Staffelgeschoss sowie eine knapp 900 m² große Tiefgarage auf und bietet dabei bequem Platz für über 90 Mitarbeiter, in der Maximalbelegung sogar für insgesamt 110 Mitarbeiter.

Auf drei Etagen werden in dem Gebäude insgesamt 30 geräumige Büros für die codia eingerichtet. Für Meetings, Konferenzen oder Präsentation stehen auf jeder Etage modern ausgestattete Besprechungsräume zur Verfügung. Für das kreative Arbeiten miteinander bieten sich die vielen offenen Besprechungsbereiche an. Zusätzlich werden für Projektarbeiten die sogenannten Co-Working-Bereiche eingerichtet.

Das Gebäude wird im KfW-Effizienzhausstandard 55 errichtet. Dies erfolgt zum einen durch eine hochgedämmte Gebäudehülle und zum anderen mittels moderner Wärmepumpentechnik, welche die Heiz- und Kühlenergie durch Sonden aus dem Erdreich gewinnt. Neben den zu erwartenden geringen Energiekosten bietet der Neubau den Mitarbeitern hohen Komfort und Behaglichkeit.

Ein Bussystem sorgt zudem für einen hohen Automatisierungsgrad im Zusammenspiel von Heizung/Kühlung und Verschattung der Fensterflächen. Die Fußbodenheizung als Flächenheizkörper dient neben seiner Heizfunktion auch der Kühlung der Räumlichkeiten. Die Fenster weisen eine Schallschutzverglasung zur Bundesstraße und zur Nödiker Straße auf.

Die Beleuchtung von Büros, Fluren und Sanitärräumen wird über Präsenzmelder und größtenteils über eine tageslichtabhängige Steuerung bedarfsgerecht reguliert und hilft so beim Energiesparen. Dabei werden sämtliche Beleuchtungskörper innen wie außen in LED-Technik ausgeführt.

Kurze Wege für effektives Arbeiten

Der Neubau verfügt über zwei gleichberechtigte Eingangssituationen, jeweils von der Nödiker Straße sowie vom rückwärtigen Parkplatz aus und bietet durch seine flexible Tragstruktur jederzeit Anpassungsmöglichkeiten innerhalb der Grundrissebenen, um auch zukünftig zu stellenden Anforderungen an einen modernen Verwaltungsbau gerecht zu werden.

Damit jeder Mitarbeiter schnell einen Parkplatz unweit des Gebäudes finden kann, wurde eine geräumige Tiefgarage eingeplant. Von dort aus wird es möglich sein, trockenen Fußes – per Aufzug oder Treppe – zu den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten und modern eingerichteten Arbeitsplätzen zu gelangen. Aber auch neben dem Gebäude werden weitere 27 Außenparkplätze,davon 20 für die Mitarbeiter des Softwareunternehmens geschaffen.

Der Aufzug mit seinem regenerativen Antrieb mit Energierückspeisung steuert alle Etagen des Gebäudes einschließlich der Tiefgarage an und stellt damit sicher, dass alle Arbeitsplätze barrierefrei erreichbar sind. Damit, sowie durch die schwellenlosen Zugänge zum Gebäude und die breiten Erschließungsachsen innerhalb der Geschosse, welche auch Begegnungen von Rollstuhlfahrern ermöglichen, entspricht das Gebäude den Planungsgrundsätzen der DIN 18040-1 vollumfänglich.

Bei der Planung des Objektes legte die mg architekturgesellschaft viel Wert auf eine erkennbare Zusammengehörigkeit zwischen den bestehenden Gebäuden und dem Neubau. Durch moderne Designaspekte in der Fassadengestaltung verlieh die mga dem zukünftigen Bürogebäude dennoch eine eigenständige Formensprache.

Der Hauptbaukörper ist in Klinkerarchitektur gehalten. Daran angegliedert sind optisch zurückspringende Treppenhäuser mit heller Farb- und Materialgestaltung, welche intuitiv zu den Eingängen des Gebäudes leiten sollen. Das Bindeelement zwischen den Kuben bilden die mit einer Holztextur asymmetrisch eingefassten Fensterelemente. Die Treppenhäuser gehen dabei nahtlos in das Staffelgeschoss über.

Das Dach kragt mit seiner schmalen Silhouette oberhalb des eingerückten Kubus zum Staffelgeschoss aus. Damit wird eine leicht schwebende Wirkung des Daches erzeugt, welche bei Dunkelheit durch eine linienförmige Beleuchtung illuminiert noch stärker in Szene gesetzt wird.

Zukünftiges Bürogebäude von der mga und codia

Bezugsfertig im Frühjahr 2021

Bezogen auf die Büroausstattung, den Arbeitsfluss und den Standardisierungs- sowie Digitalisierungsgrad beider Unternehmen sehen die Geschäftsführer deutliche Parallelen, um langfristig ein harmonisches Miteinander unter einem Dach zu ermöglichen. Ebenso kann hierdurch eine Skalierbarkeit der Räumlichkeiten, dem Bedarf beider Parteien entsprechend, in beide Richtungen hin gewährleistet werden.

Doch bevor die Mitarbeiter beider Unternehmen im neuen Bürogebäude ihren täglichen Geschäften nachgehen können, wird es noch ein knappes Jahr dauern: Den Planungen zufolge soll der Neubau am 1. Mai 2021 bezogen werden.

Während auf der Baustelle die Bagger ihre Arbeit verrichten, freuen sich die codia-Mitarbeiter auf ihren zukünftigen Campus. Sowohl bei der mga als auch bei der codia geht man derweil seinen täglichen Geschäften nach, um auch weiterhin den wachsenden Anforderungen am Markt gerecht zu werden.

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